Nebenkostenabrechnung Mieter

Darauf sollten Sie als Mieter achten

In der Regel muss der Mieter einer Immobilie neben der Kaltmiete auch Nebenkosten zahlen. Um Unstimmigkeiten zwischen Mieter und Vermieter zu vermeiden, sollten Sie bei der Nebenkostenabrechnung auf folgende Punkte achten.

Nebenkosten, die der Vermieter auf den Mieter umlegen darf

Nur die im Mietvertrag aufgeführten Kosten dürfen in die Nebenkostenabrechnung. Dazu zählen

  • Grundsteuer,
  • Sach- und Haftpflichtversicherung,
  • Kaltwasser, Abwasser und Heizung,
  • Hausreinigung, Gartenpflege und Schornsteinreinigung,
  • Hausmeister, 
  • Aufzug und Beleuchtung (an bzw. in der Immobilie),
  • Gemeinschaftsantenne und Gemeinschaftswaschküche,
  • Straßenreinigung und Müllbeseitigung.

Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung

Die Höhe der Nebenkosten wird durch den Verteilerschlüssel festgelegt und muss im Mietvertrag geregelt sein. Verteilerschlüssel für die Nebenkostenabrechnung können der Verbrauch, die Wohnungsgröße, die Personenanzahl oder die Anzahl der Wohneinheiten sein. Ist im Mietvertrag nichts anderes vereinbart, erfolgt die Abrechnung der Nebenkosten nach Anteil der Wohnfläche. Heizkosten müssen vom Vermieter jedoch verbrauchsabhängig abgerechnet werden.

Nebenkosten, die nicht berechnet werden dürfen

Diese Kosten dürfen vom Vermieter nicht auf den Mieter umgelegt werden:

  • Hausverwaltung,
  • Instandhaltung und Instandsetzung,
  • Anschaffung und Installation von Feuerlöschern,
  • Erstbepflanzung,
  • Verwaltungsarbeit und Bankgebühren.

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