SCHUFA-Auskunft beantragen

So schaffen Sie Vertrauen beim potenziellen Vermieter

Da in vielen Gegenden das Angebot auf dem Wohnungsmarkt gering ist, machen bei der Mieterauswahl schon Kleinigkeiten den Unterschied. Mit einem Nachweis Ihrer Bonität heben Sie sich von anderen Interessenten ab und erhöhen Ihre Chancen. Beantragen Sie dazu eine SCHUFA-Selbstauskunft und legen Sie diese dem Vermieter vor.

Dank SCHUFA-Auskunft einen positiven Eindruck hinterlassen

Die Wohnungssuche gestaltet sich oft schwierig: Massenbesichtigungen, Fragebögen und kurze Rundgänge sind an der Tagesordnung. Die Nachfrage ist zum Teil so groß, dass keine Zeit für ein persönliches Gespräch bleibt. Damit ergibt sich keine Chance, beim Vermieter oder Makler einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Es ist also entscheidend, sich allein durch die angegebenen Daten von anderen Interessenten abzuheben. Wenn Sie zusammen mit dem Fragebogen eine SCHUFA-Auskunft abgeben, schafft das Vertrauen bei potenziellen Vermietern. Denn damit weisen Sie nach, dass Sie über eine ausreichende Bonität verfügen.

Was steht in einer SCHUFA-Auskunft?

Die SCHUFA sammelt Daten, die Auskunft über Ihr Zahlungsverhalten und damit über Ihre Kreditwürdigkeit geben. Dazu gehören zum Beispiel Informationen zu Telefonverträgen, Ratenkrediten oder Käufen auf Rechnung. Darüber hinaus speichert die SCHUFA auch, ob Sie eidesstattliche Versicherungen abgegeben haben oder ob Mahn- und Insolvenzverfahren gegen Sie laufen. Je nach Art der SCHUFA-Auskunft sind unterschiedliche Daten darin aufgeführt. Dabei ist die Bonitätsauskunft speziell zur Weitergabe an den Vermieter gedacht. Sie enthält lediglich die Informationen, die nötig sind, um Vertrauen zu schaffen. Im Regelfall steht darin nur, ob ausschließlich positive oder eben auch negative Einträge vorhanden sind. Es ist empfehlenswert, die SCHUFA-Auskunft vor Beginn Ihrer Wohnungssuche zu beantragen, damit Sie sie zu den Besichtigungsterminen mitnehmen können.

Kostenlose Datenübersicht

Nach Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat jeder das Recht, zu erfahren, welche Daten die SCHUFA über die eigene Person gespeichert hat. Aus diesem Grund ist die SCHUFA verpflichtet, Ihnen einmal im Jahr eine Datenkopie kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Auskunft über Ihre Kreditwürdigkeit zu erhalten. Prüfen Sie außerdem bei dieser Gelegenheit, ob die gespeicherten Daten korrekt sind. Bei Fehlern in der Übersicht sollten Sie die SCHUFA kontaktieren und um Korrektur bitten.

So beantragen Sie die Datenkopie

Die kostenlose Datenkopie erhalten Sie, indem Sie das entsprechende Formular ausgefüllt an die SCHUFA senden. Das geht auch online. Vergessen Sie nicht, eine Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses inklusive Meldebescheinigung mitzuschicken oder hochzuladen. Da die Datenkopie allerdings viele personenbezogene Informationen enthält, ist es nicht zu empfehlen, sie an den Vermieter weiterzugeben. Beantragen Sie dafür die kostenpflichtige Bonitätsauskunft.

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