Förderungen für Ihre Photovoltaikanlage

Bundesweite und regionale Programme nutzen

Eine Photovoltaikanlage bringt vor allem bei der Anschaffung hohe Investitionskosten mit sich. Mit bundesweiten und regionalen Förderprogrammen sparen Sie bei frühzeitiger Antragstellung viel Geld und machen sich unabhängiger von der öffentlichen Energieversorgung.

Photovoltaikanlage einfach erklärt

Eine Photovoltaikanlage nutzt die Strahlung der Sonne, um elektrische Energie zu gewinnen. Solarzellen wandeln das Sonnenlicht in Strom um. Mithilfe eines Stromspeichers, auch Batteriespeicher genannt, können Sie den tagsüber erzeugten Strom auch abends nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Die Investitionskosten für eine Photovoltaikanlage hängen von den Gegebenheiten des Hauses ab. Die Anschaffung rentiert sich meist über eine längere Zeit. Beim Kauf einer Photovoltaikanlage sollten Sie nicht nur die Leistung der Anlage beachten. Verschaffen Sie sich vorher auch einen Überblick über Ihren Eigenverbrauch an Strom und zu welcher Tageszeit Sie diesen nutzen.

Bundesweite Förderung erhalten

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wickelt das bundeweite Programm zur Förderung von Photovoltaikanlagen ab. Mit dem Programm fördert sie den Kauf von Anlagen und die Installation und Erweiterung bestehender Photovoltaikanlagen auf Dächern, an Fassaden und auf Freiflächen. Grundlage dafür bildet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Eine der Voraussetzungen für eine Förderung ist die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz. Sie erhalten dafür eine Einspeisevergütung. Pro Kilowattstunde Solarstrom bekommen Sie einen festgelegten Betrag. Die Vergütungssätze änderten sich im Juli 2022 grundlegend, sodass die aktuelle Einspeisevergütung bei 8,6 Cent pro Kilowattstunde bei Anlagen mit weniger als 10 Kilowatt-Peak liegt. Die Höhe der Einspeisevergütung bleibt für 20 Jahre unverändert. 

Eine weitere Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Photovoltaikanlage auf einem Gebäude, das nicht zur Stromerzeugung dient, errichtet ist. Darunter fallen unter anderem Wohnhäuser.

Regionale Förderung wahrnehmen

Neben der bundesweiten Förderung bieten Bundesländer Förderprogramme für den Neu- oder Umbau von Photovoltaikanlagen an. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Anlage mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden und im jeweiligen Bundesland installiert ist. Auch Städte und Kommunen unterstützen den Ausbau von Photovoltaikanlagen und bieten Fördermittel an. Zum Beispiel bezuschusst das Förderprogramm SolarPLUS in Berlin den Bau von Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Ebenen. Gefördert werden unter anderem Dachgutachten, Stromzähler und Stromspeicher für Photovoltaikanlagen. In München gibt es das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG), mit dem die Installation von netzgekoppelten und steckerfertigen Photovoltaikanlagen finanziell unterstützt werden.

Antrag frühzeitig stellen

Die Chance auf Fördermittel für eine Photovoltaikanlage erhalten Sie nur, wenn Sie einen Antrag stellen, bevor Sie Aufträge an die Bauunternehmen und Handwerksbetriebe vergeben. Ausnahmen sind Aufträge, die zur Planung gehören wie Einschätzungen von Experten zum Thema Energieeffizienz. Ihre Volksbank Raiffeisenbank berät Sie ausführlich zu Fragen rund um die Fördermöglichkeiten und die Finanzierung Ihrer Photovoltaikanlage.

Lassen Sie sich rund um die Förderung Ihrer Photovoltaikanlage bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort beraten.

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